Schweden ’26 – Tag 14: Tindered → Gamleby → Vimmerby → Karlshamn → Ynde / Sölvesborg

Tindered. Der Rastplatz.

Und eine Nacht… sagen wir: ausbaufähig.

Nacht mit Nebenprogramm

Fast kein Schlaf.

Dafür: ein Reh auf dem Feld gesehen und immerhin… günstig getankt… Tanke ist ja direkt an der Raststätte.

Man muss die kleinen Siege feiern. 🤷🏼‍♀️

Auf nach Gamleby – Trollsuche

Nächster Stopp: Gamleby

Mission: Trolle finden

Und ja: gefunden

Johnny? War begeistert und hat direkt einen markiert.

Oder sollen wir sagen: echten Einsatz gezeigt 😄

GPS vs. Realität

Dann ging’s so richtig los mit der Runde.

Oder besser: Irgendwo hin

Denn: Komoot + Handy + GPS… hatten andere Pläne als ich

Ergebnis: falsche Wege, mehr Höhenmeter und natürlich…Kletterpartie

Klassiker.

Oben ist schön… rauf kommen ist Pflicht

Irgendwann: Weg gefunden, richtig schöne Runde und ganz wichtig oben angekommen!

Und ich denke mir: „Hier bleibe ich.“

Spoiler: Wer wo rauf geht, der muss auch wieder runter.

Die Schweden haben es echt mit: rauf, runter und weil es so schön ist nochmal rauf.

Eigene Routenplanung

Komoot sagt:„links rum“

Ich sage: „Kannst du mal schön alleine gehen.“

Also: „mein eigener Weg“ schnell, einfach und Treppe RUNTER

Ergebnis: Umweg durchs Dorf und zusätzliche Meter, aber egal.

Lean Lesson #45: Manchmal ist der eigene Weg der bessere Weg.

Vimmerby – Kindheit trifft Realität

Weiter nach Vimmerby.

Und das steht für: Astrid Lindgren

Die Stadt, in der die Erfinderin von

Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga
und vielen anderen Figuren

aufgewachsen ist.

Man merkt es überall: Schilder, Themenwelt, ganz viel Kinder & Familien.

Realität mit Hund

Ich war da…aber irgendwie auch nicht richtig.

Denn: mit Hund darf man in der Themenwelt fast nirgends rein, nur von außen schauen und keine Mitbringsel kaufen… weil man ja nicht in die Häuser darf.

Und dazu: viele Menschen, viele Eindrücke und wenig Schlaf

Ergebnis: Ich komplett überfordert

Fazit: nochmal wiederkommen, aber ohne Hund….

Karlshamn – endlich Ruhe?

Also weiter nach Karlshamn : Stärnö-Boön Naturreservat

Startpunkt: Badestrand am Meer, wirklich wunderschön

Ich denke mir: „Hier bleibe ich.“

Eis geht immer

Erstmal: Eis an der Bude

Dann: mit Johnny ins Naturreservat

Personalisiertes Wandern

Die Tour: Heute mein Motto – immer wieder Tour anpassen, möglichst wenig klettern

Ich habe gelernt 😄

Und tatsächlich: viele schöne Wege und die meisten laut Schildern sogar kinderwagentauglich… theoretisch

Warum theoretisch? Naja… sagen wir mal so: gute Federung würde ich empfehlen…

Begegnung im Wald

Und dann: ein Rehbock

Ich erschrecke ihn… er „bellt“ (ja, das machen die wirklich)

Ich reagiere sofort: entschuldige mich laut

Sicher ist sicher.

Ich will ja nicht, dass er Verstärkung holt.

Lean Lesson #46: Respekt vor der Natur schadet nie – auch wenn er einseitig ist 😄

Zurück am Strand

Nach der Tour: voller Strand, Jugendliche auf Mopeds und viel Leben

Ich denke mir: „Brauche ich gerade nicht.“

Planänderung (mal wieder)

Also: Google an, nächste Raststätte gesucht und gefunden – Ynde / Sölvesborg, 20 km entfernt.

Perfekt und Richtung Trelleborg.

Karl XI:s Weg… vielleicht ein andermal

Dort angekommen: Möglichkeit, den Karl XI:s Weg zu laufen

Ich kurz: „Könnte ich machen…“

Dann direkt: „Nee.“

Unbekannter Weg, nicht in Komoot und alleine unterwegs… heute also nicht.

Lean Lesson #47: Erfahrung heißt auch, wann man „Nein“ sagt.

Highlight des Abends

Und dann sehe ich es, 21:45 Uhr …

Eine wäscht ihr Wäsche, am Rastplatz, in einem Eimer und hängen sie über das Schild „Karl XI:s Weg“

Ich denke mir nur: „Das glaubt dir zu Hause keiner.“

Also schnell Foto machen:

Schlaf-Setup: kreativ

Johnny hatte dann noch eine Idee:

Nicht vorne schlafen sondern rüberklettern nach hinten, zu mir…

Und dann: zu meinen Füßen liegen

An sich: sehr ehrenhaft…wann liegt einem ein Herr schon einmal zu Füßen?

In einem „kleinen“ Auto: eher sportlich

Ergebnis: Johnny schläft super, ich… eher nicht

Immerhin hat er die Nacht keine Probleme mit der Dunkelheit gehabt.

Fazit Tag 14

Was habe ich gelernt?

👉 Schlaf ist optional – Erlebnisse nicht
👉 Trolle existieren (😄)
👉 GPS ist nicht immer dein Freund
👉 Eigene Wege sind manchmal besser
👉 Vimmerby ist ein Muss – aber ohne Hund
👉 Natur und Ruhe > volle Strände
👉 Nicht jeder Weg muss gegangen werden
👉 Wäsche am Wegweiser ist ein Ding

Und ganz ehrlich:

👉 Wieder ein Tag voller Geschichten
👉 und genau deshalb so gut

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