Heute mal ein ruhiger Tag.
Also wirklich ruhig.
Zumindest der Plan.

Produktivität auf schwedisch
Kein Stress.
Kein Zeitdruck.
Sonne da & Wetter trocken (endlich!)
Also: Wäsche waschen
Klingt unspektakulär…
war es auch – mit Optimierungspotenzial.
Aber: hat funktioniert
Und das zählt.
Lean Lesson #31: Perfekt ist überbewertet – Hauptsache es funktioniert.
Einfach mal machen

Danach: Keine Planung. Kein Ziel.
Einfach mit Johnny raus und in die nächste Straße & dann in den Wald
Was soll schon passieren?
Spoiler: Es wurde eine Abenteuertour
Johnny im Glück
Johnny: komplett im Element, rennt, erkundet
und lebt sein bestes Leben.
Ich und mein kleiner Outdoor Coach auch ziemlich happy.
Manchmal sind die ungeplanten Sachen einfach die besten.
Zurück auf der Straße
Irgendwann wieder zurück Richtung Straße.
Und dann sehen wir es: einen LKW, der neue Straßenmarkierungen aufbringt 🤩
Und ich denke nur: „Wie effizient ist das bitte?!“
Der fährt einfach durch und zieht Kilometer um Kilometer Linien – ohne die Straße komplett zu sperren.
Lean Lesson #32: Effizienz ist, wenn etwas einfach läuft – ohne großes Drama.
Perspektivwechsel: Kamera statt Angel
Nächster Programmpunkt: wieder aufs Boot, diesmal ohne Angel, dafür mit Kamera.
Ich denke mir: „Heute kann ich nichts falsch machen.“
Spoiler: Doch.
Rudern – schwieriger als gedacht
Ich darf anfangen.
Ergebnis:
👉 Hand-Augen-Koordination: durchgefallen
👉 Richtung halten: schwierig
👉 Selbstvertrauen: sinkt leicht
Also übernimmt…natürlich mein Outdoor-Coach.
Ich: werde zum „Navigator“ – Navigator Level: Anfänger
Meine Aufgabe: sagen, wenn wir Richtung Schilf treiben
Klingt einfach.
Ist es auch…wenn man aufpasst.
Was mache ich? – Schaue zu lange aufs Handy
Ergebnis: Zack – im Schilf
Ich so: „Okay… das war jetzt nicht optimal.“
Lean Lesson #33: Multitasking ist eine Lüge – besonders auf dem Wasser.




Familienzeit: Taco Freitag
Nach dem Boot fahren: zurück zur Familie
Freitag = Taco Freitag
Vorher zeigt mir mein Outdoor-Coach noch eine seiner „Abenteuertouren“.
Sein erster Vorschlag: Quer durch den Busch
Ich: „Nein.“
(Man muss seine Grenzen kennen. – Hatten wir ja heute Morgen schon, einmal am Tag reicht…)
Wo bleibt eigentlich der Regen?
Auf der alternativen Runde denke ich mir: „Wo bleibt eigentlich der Regen?“
Denn: mehr Mücken, wenn weniger Wind und kein Regen.
Ich hatte ernsthaft Hoffnung, dass der Regen uns „erlöst“….
Wann kam er? – Genau. Als wir wieder zurück waren….
Meine persönliche Regenwolke hat offenbar ihr eigenes Timing.
Taco Premiere
Dann endlich: Taco Essen – zum ersten Mal
Und ich sag’s ehrlich: richtig gut, einfache Idee
und mega Ergebnis
Das nehme ich mit nach Hause.
Lean Lesson #34: Gute Dinge müssen nicht kompliziert sein.
Tagesabschluss
Danach: Zurück zum Zelt, bisschen sitzen
und leicht frieren (natürlich nur ich…)
Schweden bleibt sich treu.
Und dann: Film an (ich sag ja iPad auf Touren mitnehmen lohnt sich…), runterkommen und Tag beenden.
Fazit Tag 9
Was habe ich gelernt?
👉 „Ruhige Tage“ sind relativ
👉 Wäsche waschen ist ein Erfolg für sich
👉 Spontane Wege führen oft zu den besten Erlebnissen
👉 Ich bin kein guter Ruderer
👉 Und auch kein guter Navigator 😄
👉 Effizienz kann man überall beobachten
👉 Regen kommt… wann er will
👉 Tacos sind eine sehr gute Idee
Und trotzdem: Ein richtig guter Tag.
Ohne großes Highlight – aber genau die Tage sind es, die alles abrunden.



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